Inhaltlich aktualisiert:
In dieser Anleitung
- Bedrock-Server für Handy, Windows und Konsole vorbereiten
- Edition und Gerät jedes Mitspielers prüfen
- Voraussetzungen: Spielkonten und Mehrspielerzugang
- Schritt 1: Nativen Bedrock-Server erstellen
- Schritt 2: Auf Android und iPhone verbinden
- Schritt 3: Mit Bedrock auf Windows verbinden
- Xbox, PlayStation und Switch: Plattformgrenzen beachten
- Java und Bedrock zusammen: Der andere Serveraufbau
- Adresse, Port und Netzwerkprotokoll auseinanderhalten
- Bestehende Bedrock-Welt übernehmen
- Zugang, Spielregeln und Berechtigungen
- Probleme anhand der Fehlermeldung lösen
- Laufender Betrieb, Updates und Sicherungen
- Abnahme und offizielle Grundlagen
Bedrock-Server für Handy, Windows und Konsole vorbereiten
Ein nativer Bedrock-Server ist die passende Grundlage, wenn eure Gruppe Minecraft Bedrock Edition spielt. Android, iPhone, iPad und die Bedrock-Ausgabe für Windows können zu einer gemeinsamen Bedrock-Welt gehören. Bei Xbox, PlayStation und Switch muss zusätzlich der Zugang zu einem selbst gewählten externen Server geklärt werden. Die freie Adresseingabe ist dort nicht in jeder Umgebung verfügbar.
Die wichtigste Entscheidung fällt vor der Einrichtung: Spielen wirklich alle Bedrock, oder möchten auch Java-Spieler teilnehmen? Für eine reine Bedrock-Gruppe wählt ihr einen nativen Bedrock-Server. Für Java und Bedrock zusammen braucht ihr stattdessen einen dafür geeigneten Java-Server mit einer Übersetzungslösung wie Geyser. Ein Bedrock-Server nimmt Java-Verbindungen nicht automatisch an.
Diese Anleitung erklärt beide Möglichkeiten und trennt sie bei Adressen, Ports und Weltformaten. Die aktuellen Ressourcen und Betriebsbedingungen des kostenlosen Tarifs stehen oben auf der Seite und im Konfigurator. Ein externer Konsolenweg ist keine zusätzliche garantierte Funktion dieses Tarifs.
Edition und Gerät jedes Mitspielers prüfen
Unter Windows kann dieselbe Person Java Edition und Bedrock Edition besitzen. Entscheidend ist die tatsächlich gestartete Ausgabe. Auf dem Handy ist Bedrock die relevante Edition; auf macOS und Linux verwenden normale Java-Spieler einen Java-Client. Fragt deshalb nach dem Startbildschirm und der angezeigten Version statt nur nach dem Betriebssystem.
| Gerät und gestartetes Spiel | Nativer Bedrock-Server | Java-Server mit Geyser |
|---|---|---|
| Android, iPhone, iPad mit Bedrock | Ja, passende Version und erreichbarer Zugang vorausgesetzt | Ja, mit funktionierendem Bedrock-Zugang und passender Authentifizierung |
| Windows mit Bedrock | Ja | Ja, unter denselben Crossplay-Voraussetzungen |
| Windows, macOS oder Linux mit Java | Kein direkter Beitritt | Java-Beitritt zum Java-Zugang |
| Xbox, PlayStation oder Switch mit Bedrock | Plattformzugang zu externen Servern gesondert prüfen | Dieselbe Plattformgrenze; Geyser fügt keinen Konsolenmenüpunkt hinzu |
Eine Gruppe mit ausschließlich Bedrock-Geräten braucht für einen nativen Bedrock-Server kein Geyser. Eine Gruppe mit Java und Bedrock braucht einen passenden Java-Unterbau. Die Unterscheidung erspart euch eine spätere Weltumstellung, wenn bereits Gebäude und Inventare entstanden sind.
Verwendet für die erste Prüfung die normalen Release-Ausgaben. Preview- beziehungsweise Beta-Versionen können sich von dem unterstützten Serverprotokoll unterscheiden. Notiert die konkrete Version aller Geräte. „Mein Spiel ist aktuell“ kann bei unterschiedlichen Veröffentlichungswegen verschiedene Stände bedeuten.
Voraussetzungen: Spielkonten und Mehrspielerzugang
Jeder Mitspieler braucht den passenden Minecraft-Zugang auf seinem Gerät. Kostenloses Serverhosting liefert keinen Spielkauf und keine Microsoft-Kontolizenz. Für Online-Multiplayer müssen zudem die Kontoeinstellungen die Funktion erlauben. Bei Familienkonten kann dafür die zuständige erwachsene Person benötigt werden.
Prüft auf Konsolen zusätzlich die dort geltenden Bedingungen für Online-Multiplayer. Ein erforderliches Plattform-Abonnement ist eine Frage des jeweiligen Plattformangebots und lässt sich nicht durch eine Servereinstellung ersetzen. Verwendet dazu die aktuellen Angaben der Plattform und des Minecraft-Kontos.
Für den normalen Beitritt benötigen Freunde kein Hosting-Verwaltungskonto. Der Serverbesitzer verwaltet die Installation, die Gruppe erhält die Spieladresse. Teilt keine Dashboard-Passwörter oder Zugangsdaten für die Dateiverwaltung. Eine Adresse darf weitergegeben werden; ein Administratorzugang gehört nur in berechtigte Hände.
Testet vor einem größeren Weltimport einmal, ob jedes vorgesehene Gerät überhaupt einen geeigneten externen Server auswählen kann. Besonders bei Konsolen ist dies eine Voraussetzung für eure Planung. Ein späterer Wechsel der Serveredition löst ein gesperrtes Mehrspieler-Konto oder einen fehlenden Menüweg nicht automatisch.
Schritt 1: Nativen Bedrock-Server erstellen
Wähle im Konfigurator Minecraft Bedrock und kontrolliere Software, Version und Tarifhinweise. Bedrock ist auf dieser Seite vorausgewählt. Das bedeutet nicht, dass jede denkbare Bedrock-Erweiterung installiert ist. Wenn ihr eine bestehende Welt mit Add-ons verwendet, prüft deren Anforderungen vor der Einrichtung.
- Lege den Server mit der passenden Bedrock-Auswahl an.
- Öffne den Server im Dashboard und starte ihn.
- Warte in der Konsole auf den abgeschlossenen Spielserverstart.
- Kopiere die angezeigte Bedrock-Adresse und den zugehörigen Port.
- Teste zuerst mit einem Handy oder einem Windows-Bedrock-Client, auf dem eine freie Servereingabe möglich ist.
- Prüfe anschließend die Geräte der übrigen Mitspieler.
Wenn der Prozess stoppt oder die Konsole einen Startfehler zeigt, löst du zunächst diesen Fehler. Wiederholte Verbindungsversuche mit einem noch nicht gestarteten Server ändern nichts an der Ursache. Bei einem kostenlosen Tarif mit Schlafmodus muss der Server für die Session gegebenenfalls erst geweckt werden.
Microsoft beschreibt die Grundfunktionen des nativen Servers in Getting Started with Bedrock Dedicated Server. Der selbst installierte Dedicated Server und eine beim Hosting angebotene Bedrock-Software müssen bei Erweiterungen getrennt betrachtet werden. Plane mit der tatsächlich angebotenen Software.
Schritt 2: Auf Android und iPhone verbinden
Starte Minecraft auf dem Handy und öffne Spielen. Gehe zur Serverübersicht und wähle die Funktion zum Hinzufügen eines Servers, sofern sie auf deinem Softwarestand verfügbar ist. Die genaue Beschriftung kann sich zwischen Sprachen und Versionen unterscheiden. Entscheidend sind die Eingabefelder für Name, Adresse und Port.
Gib einen beliebigen Anzeigenamen ein, etwa „Unsere Welt“. Trage die Serveradresse ohne https:// ein. Übernimm den Port in das eigene Portfeld. Wenn du eine vollständige Angabe mit Doppelpunkt erhalten hast, trenne Hostname und Port entsprechend auf; füge nicht den gesamten Verwaltungspfad in das Adressfeld ein.
Speichere den Eintrag und verbinde dich. Kontrolliere nach dem Beitritt den Spawn und gegebenenfalls ein bereits bekanntes Gebäude. Wenn der Zugang im WLAN funktioniert, kannst du einen weiteren Test über ein anderes erlaubtes Netz durchführen. Achte dabei auf die Datenbedingungen deines Mobilfunkvertrags; eine Änderung am Heimrouter gehört beim gehosteten Server nicht zum Ablauf.
Ein Mobilgerät kann beim Wechsel zwischen Apps oder beim Sperren des Displays die Verbindung unterbrechen. Das beweist keinen Serverabsturz. Prüfe, ob andere Spieler weiter online bleiben. Senke außerdem bei niedriger Bildrate die lokalen Grafikeinstellungen, bevor du den gesamten Server als überlastet einstufst.
Schritt 3: Mit Bedrock auf Windows verbinden
Unter Windows startest du ausdrücklich Bedrock, wenn du einem nativen Bedrock-Server beitreten möchtest. Die Java-Ausgabe besitzt andere Menüs und einen anderen Netzwerkzugang. Ein Java-Client kann den Bedrock-Port nicht durch eine andere Schreibweise der Adresse benutzen.
Verwende in Bedrock die Serverübersicht unter Spielen und trage Adresse und Port aus dem Dashboard getrennt ein. Der Name in deiner Liste ist frei wählbar. Eine bereits gespeicherte Java-Serverliste wird dadurch nicht automatisch übernommen.
Bei einem gehosteten Server ist kein Windows-Loopback-Eingriff nötig, um ihn als entfernten Server zu erreichen. Hinweise zu Loopback betreffen insbesondere einen Bedrock-Client und einen lokal auf demselben Windows-Gerät betriebenen Server. Wende eine solche Reparatur nicht pauschal auf einen extern gehosteten Server an.
Wenn Windows-Bedrock funktioniert, aber ein Handy nicht, vergleiche Version, Kontoeinstellungen und eingegebene Daten. Wenn alle Clients scheitern, prüfe zuerst den Serverprozess und seine Bedrock-Erreichbarkeit. Der tatsächliche Beitritt eines zweiten Geräts ist für diese Unterscheidung hilfreicher als ein allgemeiner Web-Porttest.
Xbox, PlayStation und Switch: Plattformgrenzen beachten
Auf Konsolen fehlt häufig eine freie Funktion zum Hinzufügen beliebiger externer Server. Die offizielle Serverliste ist dann kein Eingabefeld für deine Hosting-Adresse. Dass eure Konsole Bedrock verwendet, garantiert deshalb noch nicht den Zugang zu einem selbst gewählten Dedicated Server.
Die Geyser-Dokumentation zu Konsolen beschreibt Community-Lösungen und deren Grenzen. Solche Wege können beispielsweise über ein weiteres Gerät im lokalen Netz oder einen communitybetriebenen Verbindungsdienst arbeiten. Prüfe deren aktuelle Dokumentation und die unterstützte Plattform. Aus der bloßen Erwähnung eines Werkzeugs folgt keine Zusage für deinen Konsolen- und Netzwerkstand.
Gehe bei der Prüfung in dieser Reihenfolge vor:
- Bestätige, dass das Konsolenkonto grundsätzlich Online-Multiplayer verwenden darf.
- Prüfe den auf dieser Konsole verfügbaren Weg zu einem externen Server.
- Beachte bei einem Hilfsgerät die Voraussetzung für dasselbe lokale Netz und den laufenden Betrieb des Helfers.
- Teste zunächst den bereits auf einem Handy oder PC geprüften Bedrock-Zugang.
- Halte einen Rückweg zu den ursprünglichen Netzwerkeinstellungen fest, falls ein dokumentierter Weg Änderungen verlangt.
Eine neue DNS-Adresse ist kein Serverpasswort und macht nicht jeden externen Server erreichbar. Geyser selbst ändert ebenfalls nicht das Konsolenmenü. Wenn eure Plattform keinen für euch brauchbaren externen Weg bietet, plant die gemeinsame Welt mit einer auf diesen Geräten tatsächlich unterstützten Multiplayer-Möglichkeit. Versprecht keine Konsolenkompatibilität allein anhand eines Hosting-Schalters.
Inoffizieller Konsolenweg über BedrockConnect
Das Open-Source-Projekt BedrockConnect ist ein von der Community betriebener DNS-Dienst. Er leitet die vorgestellten Server von Minecraft auf eine eigene Serverliste um. In dieser Liste trägst du die Adresse und den Port deines Servers ein. Beachte vorher diese Hinweise:
- Der Weg ist inoffiziell. Er stammt nicht von Mojang, Microsoft, Sony oder Nintendo.
- Es ist ein Drittanbieterdienst. Er kann ausfallen oder nach Updates von Minecraft oder der Konsole nicht mehr funktionieren.
- Die DNS-Änderung gilt für die ganze Konsole. Alle Namensauflösungen laufen dann über diesen Dienst.
- Gib niemals Kontodaten auf Webseiten ein, die eine DNS-Anleitung versprechen.
- Öffentliche Instanzen teilen keine Serverlisten. Nach einem Wechsel der Instanz musst du deinen Server neu eintragen.
DNS-Adressen je Konsole
| Konsole | Primärer DNS | Sekundärer DNS |
|---|---|---|
| PlayStation 4 | 45.55.68.52 | 8.8.8.8 |
| PlayStation 5 | 45.55.68.52 | 8.8.8.8 |
| Xbox One und Xbox Series | 104.238.130.180 | 8.8.8.8 |
| Nintendo Switch | 104.238.130.180 | 8.8.8.8 |
Stand: geprüft am 14.10.2026 in der offiziellen BedrockConnect-Anleitung. Vergleiche die Adressen bitte vor dem Eintragen mit dieser Quelle, weil sie sich ändern können.
PlayStation 5 einrichten
- Öffne auf dem Startbildschirm Einstellungen und dann Netzwerk.
- Wähle Einstellungen und dann Internetverbindung einrichten.
- Wähle deine Verbindung und öffne die erweiterten Einstellungen.
- Stelle die DNS-Einstellungen auf Manuell.
- Trage den primären und den sekundären DNS aus der Tabelle ein und bestätige mit OK.
- Warte, bis der Verbindungstest abgeschlossen ist.
PlayStation 4 einrichten
- Öffne Einstellungen und dann Netzwerk.
- Wähle Internetverbindung einrichten und deine Verbindungsart.
- Wähle Benutzerdefiniert und danach deine Verbindung.
- Wähle bei IP-Adresse die Option Automatisch und beim DHCP-Hostnamen Nicht angeben.
- Wähle bei den DNS-Einstellungen Manuell, trage die Adressen aus der Tabelle ein und wähle Weiter.
- Wähle bei MTU Automatisch und beim Proxy-Server Nicht verwenden.
- Starte den Verbindungstest.
Xbox und Nintendo Switch einrichten
- Öffne die Internet- bzw. Netzwerkeinstellungen deiner Konsole.
- Stelle die DNS-Einstellung auf Manuell.
- Trage den primären und den sekundären DNS aus der Tabelle ein und speichere.
- Führe den Verbindungstest der Konsole aus.
Die genauen Menünamen unterscheiden sich je nach Konsole und Systemversion. Die Projektseite verlinkt Videoanleitungen für Xbox und Nintendo Switch.
Deinen Server in die Serverliste eintragen
- Starte Minecraft, öffne Spielen und dort den Tab Server.
- Wähle einen der vorgestellten Server: Mineville, Lifeboat, Enchanted, Galaxite oder The Hive.
- Statt dieses Servers öffnet sich die Serverliste von BedrockConnect.
- Füge dort deinen Server mit Adresse und Port aus deinem Server-Dashboard (Bereich Verbindung) hinzu und tritt bei.
Bei einem Java-Server mit Crossplay trägst du die Bedrock-Adresse und den Bedrock-Port (Geyser) ein, nicht den Java-Port.
Rückgängig machen
Stelle die DNS-Einstellungen deiner Konsole wieder auf Automatisch und führe den Verbindungstest der Konsole aus. Danach nutzt die Konsole wieder ihren normalen DNS-Dienst.
Wenn es nicht klappt
- Führe den Verbindungstest der Konsole aus und prüfe, ob die Adressen genau stimmen.
- Trage bei der PlayStation als primären DNS 45.55.68.52 ein, wie es die offizielle Anleitung empfiehlt.
- Prüfe Adresse und Port vorher auf Handy oder PC, damit du weißt, dass der Server erreichbar ist.
- Trage deinen Server nach einem Instanzwechsel neu ein.
- Weitere Hilfe bietet die Fehlerbehebungsseite von BedrockConnect.
Java und Bedrock zusammen: Der andere Serveraufbau
Für eine gemischte Gruppe startest du einen unterstützten Java-Server, häufig Paper, und richtest Geyser sowie die passende Authentifizierung ein. Die Java-Welt ist dabei die führende Welt. Bedrock-Spieler greifen über die Übersetzung auf sie zu; daraus wird kein nativer Bedrock Dedicated Server.
Die Geyser-Einrichtung erklärt die unterstützten Installationswege. Bei einem Paper-Setup verwendest du die dazu passenden Erweiterungen. Fabric-Ausgaben gehören zu einem anderen Softwareweg; du kannst eine beliebige Plugin-Datei nicht auf jeden Loader kopieren.
Floodgate ermöglicht einen geeigneten Zugang für Bedrock-Konten, ohne von ihnen zusätzlich eine Java-Lizenz zu verlangen. Dafür müssen Installation und Authentifizierung zusammenpassen. Die Floodgate-Einrichtung beschreibt den Wechsel des Authentifizierungstyps. Setze nicht stattdessen die allgemeine Java-Authentifizierung auf Offline-Modus, um einen Fehler zu umgehen.
Prüfe beim Crossplay getrennt:
- Java erreicht den Java-Zugang und kann die Welt spielen.
- Geyser startet fehlerfrei und verwendet den zugewiesenen Bedrock-Zugang.
- Ein Bedrock-Gerät erreicht diesen Zugang aus einem anderen Netz.
- Die Whitelist erkennt die tatsächlich verwendete Bedrock-Identität.
- Die für eure Gruppe wichtigen Menüs und Erweiterungen funktionieren auf beiden Editionen.
Ein Java-Modpack mit zusätzlichen Client-Blöcken oder Client-Funktionen wird dadurch nicht allgemein auf einem unveränderten Bedrock-Client spielbar. Für schwere Modpacks plant ihr normalerweise mit den passenden Java-Clients. Crossplay löst die Editionsübersetzung für unterstützte Szenarien, nicht jede Art von Mod-Kompatibilität.
Adresse, Port und Netzwerkprotokoll auseinanderhalten
Die Serveradresse nennt den erreichbaren Host, der Port den vorgesehenen Zugang auf diesem Host. Beim Hosting zählt die tatsächliche Zuweisung. Typische Standardwerte aus Tutorials können als Erklärung dienen, sollen aber nicht deine Verbindungsdaten überschreiben.
| Information | Nativer Bedrock-Zugang | Java-/Bedrock-Crossplay |
|---|---|---|
| Adresse für Bedrock | Bedrock-Adresse aus dem Dashboard | Adresse des eingerichteten Geyser-Zugangs |
| Port für Bedrock | Tatsächlich zugewiesener Bedrock-Port | Tatsächlich zugewiesener Geyser-Port |
| Java-Zugang | Kein normaler Java-Beitritt | Separater Java-Zugang zum Java-Server |
| Java-SRV-Subdomain | Kein allgemeiner Ersatz für das Bedrock-Portfeld | Hilft gegebenenfalls Java; Bedrock separat prüfen |
Ein üblicher Bedrock-/Geyser-Zugang nutzt UDP. Ein Testwerkzeug, das ausschließlich TCP prüft, liefert dafür keinen vollständigen Erreichbarkeitsnachweis. Bei einem selbst betriebenen aktuellen Bedrock-Server kann außerdem die Transportkonfiguration relevant sein. Verlasse dich auf die aktuelle Dokumentation deiner Software und einen echten passenden Client.
Dein Heimrouter braucht für einen extern gehosteten Server keine neue eingehende Freigabe. Wenn ein Netz ausgehenden Spielverkehr einschränkt, ist das dagegen eine Eigenschaft dieses Netzes. Teste über ein anderes erlaubtes Netz und kläre gegebenenfalls die Bedingungen mit dessen Betreiber.
Bestehende Bedrock-Welt übernehmen
Ein Bedrock-Weltimport muss zur Bedrock-Software und deren unterstütztem Stand passen. Sichere die ursprüngliche Welt, bevor du sie exportierst oder überträgst. Stoppe den Zielserver vor dem Austausch. Der Exportweg hängt vom Gerät ab; Konsolen stellen nicht dieselbe frei zugängliche Dateiverwaltung wie ein PC bereit.
Prüfe, dass das Archiv die eigentliche Welt enthält und nicht nur einen übergeordneten Ordner. Bei einer Bedrock-Welt ist deren Datenbankstruktur relevant; Java-Dateien sind kein austauschbarer Ersatz. Ein umbenanntes Java-Archiv wird durch die Dateiendung keine Bedrock-Welt.
Wähle nach dem Import die tatsächliche Welt in der vorgesehenen Servereinstellung und starte kontrolliert. Wenn stattdessen eine neue Welt erscheint, prüfe zuerst den aktiven Weltpfad. Lösche nicht die importierte Sicherung, solange unklar ist, ob sie lediglich an der falschen Stelle liegt.
Testet nach dem Import Spawn, Gebäude, Inventare, verwendete Dimensionen und gegebenenfalls Add-ons. Bestimmte Inhalte können zusätzliche Packs, eine passende Versionskombination oder gerätegebundene Voraussetzungen haben. Sichere den funktionierenden importierten Stand erneut, bevor ihr daran weiterbaut.
Bei einem Java-/Geyser-Server importierst du eine Java-Welt nach den Regeln der Java-Serversoftware. Eine Konvertierung zwischen Editionen ist ein eigenes Vorhaben mit möglichen Unterschieden und Datenverlust. Sie gehört nicht als beiläufiger Schritt in eine normale Servereinrichtung.
Zugang, Spielregeln und Berechtigungen
Für eine private Bedrock-Runde verwendest du die zu deiner konkreten Bedrock-Software passende Zugangsliste. Die Menüs und Konfigurationsnamen können von einem Java-Server abweichen. Prüfe die tatsächlich wirksame Liste mit einem erlaubten Konto und kontrolliere, dass die gewünschte Authentifizierung aktiv bleibt.
Auf einem Java-/Floodgate-Setup ist die tatsächlich verwendete Bedrock-Identität entscheidend. Übertrage nicht ungeprüft einen ähnlichen Java-Namen. Beobachte den ersten kontrollierten Beitritt in der Konsole und verwende den dafür vorgesehenen Verwaltungsweg. Ein falscher Name kann einen berechtigten Freund aussperren.
Vergib Administratorrechte nur an die Personen, die den Server wirklich verwalten sollen. Spielmodus, Schwierigkeitsgrad und gewünschte Regeln stimmt ihr gemeinsam ab. Für normales Spielen sind keine vollständigen Serverrechte erforderlich. Besonders bei gemeinsamen Welten sollte klar sein, wer Änderungen und Wiederherstellungen ausführt.
Halte Hosting-Verwaltung, Ingame-Rechte und Microsoft-Konto getrennt. Ein Freund kann eine Operatorrolle im Spiel erhalten, ohne dein Dashboard-Passwort zu kennen. Umgekehrt ersetzt Zugriff auf die Dateiverwaltung nicht die richtige Spieleridentität beim Beitritt.
Probleme anhand der Fehlermeldung lösen
Beginne mit Edition, Version, Serverstart und dem tatsächlichen Zugang. Erst wenn diese vier Angaben stimmen, untersuchst du Konto- und Berechtigungsdetails. Ein Bedrock-Verbindungsproblem ist kein Anlass, einen Java-Port einzutragen oder die komplette Authentifizierung abzuschalten.
| Fehlerbild | Zuerst prüfen | Danach |
|---|---|---|
| Verbindung zur Welt nicht möglich | Server läuft, Adresse und Bedrock-Port stimmen | Zweites Gerät oder weiteres Netz testen; passende Konsolenzeile suchen |
| Veralteter Client oder Server | Release-Version aller Beteiligten | Unterstützten gemeinsamen Stand wählen; Preview/Beta ausschließen |
| Java-Spieler kann nicht beitreten | Ist dies ein nativer Bedrock-Server? | Für gemischte Gruppe Java-/Geyser-Aufbau planen |
| Handy geht, Konsole nicht | Zugang zu externen Servern und Kontoeinstellungen | Plattformweg gesondert prüfen |
| Java geht, Bedrock nicht | Geyser gestartet und richtiger Bedrock-Port | UDP-Zugang und Authentifizierung kontrollieren |
| Nach Import falsche Welt | Aktiver Weltname und Ordnerstruktur | Importpfad korrigieren; Original nicht löschen |
| Nur ein Gerät verliert Verbindung | App-Wechsel, WLAN, Gerät und Version | Mit funktionierendem Gerät vergleichen |
| Alle Spieler erleben Verzögerungen | Serverlast und aktive Weltbereiche | Sichtweite, Simulation und Erweiterungen einzeln prüfen |
Lass dir die genaue Meldung zeigen und notiere den Zeitpunkt. Ein zeitlich passender Konsoleneintrag ist hilfreicher als eine alte Fehlermeldung vom vorherigen Start. Wenn gar kein Verbindungsversuch im Server ankommt, untersucht ihr zuerst den Weg zum Server; wenn eine Authentifizierungsmeldung erscheint, hat die Verbindung bereits eine andere Ebene erreicht.
Laufender Betrieb, Updates und Sicherungen
Bedrock-Clients können je nach Plattform zu unterschiedlichen Zeitpunkten aktualisiert werden. Prüfe nach einem Spielupdate, ob der Server und gegebenenfalls Geyser den verwendeten Stand unterstützen. Ein Versionswechsel ist besonders für eine Gruppe aus mehreren Plattformen eine koordinierte Änderung.
Sichere Welt, notwendige Packs und Konfiguration vor dem Update. Teste danach zuerst einen einzelnen Beitritt, danach die übrigen Geräte. Prüfe nicht nur den Startbildschirm, sondern auch wichtige Bereiche der Welt und ein erneutes Login. Informiere die Gruppe, welcher Stand jetzt verwendet wird.
Bei einem kostenlosen Tarif kann der Server ohne aktive Spieler schlafen. Die Welt bleibt dadurch nicht automatisch tickend aktiv. Wenn euer Projekt auf ständig laufende Mechaniken angewiesen ist, prüft einen passenden Betriebsweg. Die RAM-Anzeige allein beantwortet diese Frage nicht.
Für einen Rückweg stellt ihr die Sicherung von vor dem Update zusammen mit der passenden Software wieder her. Eine schon aktualisierte Welt ist kein zuverlässiger Kandidat für einen einfachen Versions-Downgrade. Behaltet den funktionierenden Ausgangsstand, bis die Geräteprüfung abgeschlossen ist.
Abnahme und offizielle Grundlagen
Die Einrichtung ist abgeschlossen, wenn alle vorgesehenen Gerätetypen wirklich getestet sind, die richtige Welt nach einem Neustart erneut geladen wird und der private Zugang funktioniert. Bei gemischten Gruppen braucht ihr beide Beitrittswege als Nachweis. Ein Handytest allein bestätigt weder die Konsole noch Java.
- Minecraft: Auf einem Multiplayer-Server spielen für die Client-Grundlagen.
- Microsoft: Bedrock Dedicated Server für native Bedrock-Welten und Server.
- Geyser: Einrichtung für die Java-/Bedrock-Verbindung.
- Floodgate: Einrichtung für passende Bedrock-Authentifizierung.
- Geyser: Konsolen für Plattformgrenzen und dokumentierte Community-Wege.
Wenn ihr eine reine Bedrock-Gruppe seid und den externen Gerätezugang geklärt habt, könnt ihr den vorausgewählten Bedrock-Server konfigurieren. Für eine gemischte Gruppe wählt ihr bewusst den Java-/Geyser-Aufbau und testet dessen getrennten Bedrock-Zugang.